Kalt, öd und unwirtlich – dieses Bild haben wohl die meisten Reisenden, die noch nicht dort waren, von der Antarktis in sich. Aber hinter ihrem eisigen Äußeren verbirgt die Antarktis einen hoch faszinierenden Teil unseres Planeten, den nur die wenigsten Menschen in ihrem Leben sehen werden. Nicht mehr als 30.000 Touristen kommen jedes Jahr hierher. Die Landschaft wird dominiert von imposanten Eisbergen der verschiedensten Formen, Gletschern, die fließend ins Meer übergehen, und meilenlangen einsamen Eisfeldern. Und auch wenn das raue Klima hier nicht für den Menschen geschaffen ist, ist die Antarktis doch Heimat einiger exotischer Tiere wie Fellrobben, Buckelwale und Pinguine, die hier in Kolonien leben.
Der irische Antarktisforscher Ernest Shackleton nannte den riesigen Kontinent einmal die “letzte große Reise für den Menschen”. Nicht zu Unrecht, denn da es praktisch keine Flüge in die Antarktis gibt, müssen Reisewillige zunächst einen Flug nach Ushuaia in Argentinien oder Punta Arenas in Chile buchen und dort für eine zweitägige Fahrt an Bord einer Privatjacht gehen. Für alle, die sich der Kälte am Boden nicht aussetzen möchten, bietet "Flightseeing" eine gute Option, um den Kontinent von hoch oben aus der Luft zu erleben.
Zurück nach oben
Der Sommer (Ende November bis März) ist die einzige Zeit, in der Touristen in die Antarktis reisen können, und selbst dann liegen die Temperaturen in den Küstenregionen nahe dem Gefrierpunkt. Im Landesinneren ist es aufgrund der größeren Höhen und der großen Entfernung zum Meer noch wesentlich kälter. Die Antarktische Halbinsel besitzt mit Temperaturen zwischen -15 °C und 16 °C noch das mildeste Klima. Dezember und Januar sind mit bis zu 20 Stunden Sonnenschein am Tag die wärmsten Monate, während es im Winter fast den ganzen Tag über dunkel bleibt und die Temperaturen bis unter -60 °C fallen. Dann machen die Eismassen auch Schiffen die Zufahrt unmöglich. Wer sich für die Paarungsrituale der Seevögel und Pinguine interessiert, für den ist der November die beste Reisezeit. Dezember und Januar kommen die meisten Touristen in die Antarktis, denn dann kann man die Pinguine beim Füttern ihrer jungen Küken beobachten. Die beste Zeit für Walbeobachtungen ist hingegen in Februar und März.
Hochsaison:
Die Antarktis kennt als eines der größten Wildgebiete keine wirkliche “Hochsaison”. Allerdings sind alleine aufgrund der Temperaturen Reisen nur zwischen November und März möglich.
Nebensaison:
April bis Oktober.
Das einzige Fortbewegungsmittel in der Antarktis sind die sogenannten Zodiacs, das sind große Festrumpfschlauchboote. Wasserfeste Schuhe sind ein absolutes Muss, denn beim Aussteigen aus dem Boot werden die Füße immer nass. In einem Zodiac finden rund 12 Personen Platz. Ziehen Sie sich gut warm an, denn auf der Fahrt wird es kalt.
* Erforderlich
Möchtet ihr unseren Reiseangebote-Newsletter abonnieren (optional)?
Die besten Schnäppchen und neuesten Angebote
Kim Stanley RobinsonEin Science Fiction-Abenteuer, das im Jahr 2010 in der Antarktis spielt.
Reinhold MessnerBeschreibung des 92-tägigen Zugs des Abenteurers durch die Antarktis im Jahr 1990 mit einigen überwältigenden Fotografien.
Tony SoperEin bebilderter Führer zur Tier- und Pflanzenwelt des Kontinents.
Peter MatthiessenEin faszinierender Bericht von der Reise des Autors in die Antarktis und eine Betrachtung der Auswirkungen der globalen Erderwärmung.
Lynn Woodworth und David McGonigalEin herausragendes Buch über Tiere und Pflanzen, Geographie, Umwelt und Natur der Antarktis.
Mehr Reisetipps
© 2003 - 2012 Cheapflights Media Ltd. Alle Rechte vorbehalten