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Rund zwei Jahrzehnte nach dem Fall der Berliner Mauer und der Deutschen Wiedervereinigung ist Berlin heute eine pulsierende Weltmetropole. Berlin ist die größte Stadt Deutschlands - so groß wie München, Frankfurt und Stuttgart zusammengenommen - und gilt als besonders hip.
Dies wird nirgendwo deutlicher als rund um den Potsdamer Platz. Einst nach dem Zweiten Weltkrieg von der Mauer geteiltes Niemandsland, ist der Potsdamer Platz heute gesäumt von prächtigen Neubauten und hat sich zum beliebten Geschäfts- und Vergnügungsviertel entwickelt. Ganz in der Nähe liegen die bedeutungsträchtigen Symbole des "alten" Berlin - das Brandenburger Tor, der Reichstag (das Gebäude beherbergte bis 1918 den Reichstag des deutschen Kaiserreichs) und der 255 Hektar große Tiergarten.
Berlin erinnert mit mehreren Denkmälern an das schwere Schicksal seiner jüdischen Gemeinde. So erzählt das Jüdische Museum die Geschichte der Juden in Deutschland, während das im Jahr 2005 eingeweihte "Denkmal für die ermordeten Juden Europas", ein Feld mit 2700 verschieden hohen, geneigten Betonquadern nahe dem Brandenburger Tor, ein ganz besonderer Ort des Gedenkens ist.
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Juli und August sind nicht nur die feuchtesten, sondern auch die wärmsten Monate, in denen die Temperaturen auf bis zu 30 °C steigen können. September und Oktober gehören zu den schönsten Monaten, in denen die Stadt mit buntem Herbstlaub besticht. Der feuchtkalte Winter zieht sich von November bis März und ist geprägt von wolkenverhangenem Himmel und Temperaturen, die nicht selten unter den Gefrierpunkt fallen. Die kältesten Tage liegen in den Monaten von Dezember bis Februar. Im Mai und Juni stehen die Bäume in Blüte, und viele Cafés eröffnen ihre Freisitze.
Hochsaison:
Berlin-Flüge lohnen sich das ganze Jahr über. Besonders zu den großen Feiertagen und Veranstaltungen, etwa um Ostern, Weihnachten und Silvester, zur Grünen Woche (im Januar), der Internationalen Funkausstellung (August und September in ungeraden Jahren) und zur Love Parade (im Juli) ist Berlin extrem gut besucht. Zudem finden in Berlin ganzjährig Messen statt, so dass Hotels zum Teil auf lange Zeit ausgebucht sind. Falls Sie zu einem Festival reisen, sollten Sie Ihren Flug nach Berlin und Ihr Zimmer lange im Voraus buchen, um ein gutes Angebot zu erhalten.
Nebensaison:
Von März bis Mai und Oktober bis Anfang November herrscht angenehmes Wetter, und die Stadt ist von weniger Touristen besucht. Am ruhigsten sind die Monate November bis März. Dann sind Flüge nach Berlin günstig, die Warteschlangen vor Sehenswürdigkeiten in Berlin kurz, und Sie können das reiche Kulturangebot der Stadt in aller Ruhe genießen.
Der Bus ist die bequemste und günstigste Verbindung vom und zum Flughafen und bietet zudem Anschluss an die S- und U-Bahnen. Taxis warten vor dem Flughafenterminal und benötigen für die Fahrt in die Innenstadt rund 20 Minuten.
Berlin besitzt mit seinem Netz aus U-Bahn, S-Bahn und Bussen eines der effizientesten öffentlichen Nahverkehrssysteme in Europa. Die meisten Linien verkehren vom frühen Morgen bis nach Mitternacht, während einzelne Linien die gesamte Nacht hindurch fahren.
Das historische Stadtzentrum ist relativ kompakt und am besten zu Fuß zu erkunden. Tagsüber kann man sich in der Innenstadt sehr sicher bewegen, selbst in den weitläufigen Parkanlagen. Doch Berlin ist eine Großstadt - wer nachts alleine unterwegs ist, sollte also auf seine Sicherheit bedacht sein.
Berlin ist generell radfahrerfreundlich, Radwege sind so gut wie überall ausgewiesen. Im Stadtbereich kann der extreme Verkehr die Freude am Radfahren allerdings trüben. Doch in den Parks und Wäldern am Stadtrand blüht das Radfahrerherz auf. Zu ausgewiesenen Zeiten darf das Fahrrad gegen Gebühr auch in den U- und S-Bahnen mitgenommen werden.
Taxis winken Sie am besten an der Straße heran. Dies ist günstiger, als ein Taxi per Telefon zu rufen.
Das Autofahren ist zwar möglich, aber angesichts des gut ausgebauten Berliner Nahverkehrsnetzes eigentlich nicht nötig. Zumal die Berliner nicht zu Unrecht für ihre rücksichtslose Fahrweise bekannt sind, und Baustellen und Umleitungen dem Autofahrer das Leben schwer machen. Auch sind gute Parkplätze tagsüber Mangelware.
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