Japan liegt zwischen Nordpazifik und Ostmeer und besteht aus den vier Hauptinseln Hokkaido, Honshu (mit der Hauptstadt Tokio und Yokohama), Shikoku und Kyushu, sowie mehr als 4000 kleineren Inseln. Japan ist flächenmäßig betrachtet kleiner als Großbritannien, zählt aber mit 126 Millionen Bewohnern mehr als die doppelte Einwohnerzahl. Über 80 Prozent Japans sind Gebirge oder Wald, und die meisten Einwohner leben in den küstennahen Gebieten. Das eingeschränkte Platzangebot erklärt einige der typisch japanischen Phänomene - Einschränkung des privaten Bereichs, "Stundenhotels", oder auch Kapselhotels. So verwundert es nicht, dass Sauberkeit und Ordnung in Japan an höchster Stelle stehen. Straßenschuhe werden vor Betreten von Räumen gegen Pantoffeln getauscht, und im Toilettenbereich sind sogar nochmals die Pantoffeln zu wechseln. Von Badenden wird erwartet, dass Sie baden bevor sie in ein Onsen (in Japan häufige heiße Quellen) oder ein Sento (traditionelles japanisches Badehaus) gehen.
Tradition und Würdigung der Vergangenheit gehen mit moderner Technologie Hand in Hand. Die in ihrem Ablauf strengstens geregelte Teezeremonie bildet einen Kontrast zu den schrillen, neonerleuchteten Städten, Animes (Animationsfilme) zur kontemplierenden Betrachtung der Kirschblütenpracht, und die höchst aufwendig bereiteten Sushi zu den allgegenwärtigen Verkaufsautomaten, aus denen vom Softdrink bis zur Topfpflanze alles zu erwerben ist.
Billigflieger nach Japan landen entweder in Narita nahe Tokio oder Kansai nahe Osaka, die beide dank Japans ausgezeichnetem Transportsystem über eine perfekte Verkehrsanbindung verfügen.
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Das nördliche Japan kennt vier verschiedene Jahreszeiten, während im Süden Japans subtropisches Klima herrscht – in Okinawa liegt die Durchschnittstemperatur ganzjährig bei 21 °C.März und April ist die Zeit der Pflaumen- und Kirschblüte. Die Regenzeit dauert von etwa Mitte Juni bis Mitte Juli. Nach einem Regenfall ist es schwülheiß, was jedoch nicht für die nördlich gelegene Insel Hokkaido und die Gebirgsregionen gilt. Ende August bis Ende September ist die Zeit der Taifune, wobei Japan im Allgemeinen nur von Unwettern und Gewitterstürmen betroffen ist. Der Winter dauert von Dezember bis März. Dann fällt in fast allen Teilen Japans Schnee, und in den Bergen herrschen ideale Skibedingungen.
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Hochsaison:
Hochsaison ist immer dann, wenn die Japaner Urlaub haben: Um Neujahr vom 27. Dezember bis 4. Januar, zur Goldenen Woche vom 29. April bis 5. Mai, und zum Obon-Fest Mitte August. Dies sind die besten Zeiten, um Flüge nach Japan zu buchen und die größeren Städte zu besuchen, da viele Einheimische dann selbst in Urlaub sind.
Ebenfalls Hochsaison herrscht während der Sommerferien von Mitte Juli bis Ende August, sowie zu den großen nationalen Feier- und Festtagen.
Nebensaison:
Frühling und Herbst sind ideale Zeiten für eine Japan-Reise. Im Frühling blühen die Pflaumen- und Kirschbäume, und alleine die Blütenpracht ist den Flug nach Japan wert. Im Herbst breitet sich herrlich buntes Herbstlaub über das Land. Buchen Sie Flug und Unterkunft frühzeitig, falls Sie rund um Festtage nach Japan fliegen wollen.
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Japan besitzt das weltweit effizienteste Bahnnetz – von der nostalgisch wirkenden Dampflok bis hin zum Superexpress Shinkansen –, das mit den verschiedenen Bahnkarten zu einem günstigen Preis genutzt werden kann.
Die Längenausdehnung Japans macht das Flugzeug zu einer interessanten Alternative zur Bahn. Zumal Inlandsfluggesellschaften billige und vergünstigte Inlandsflüge anbieten. Häufig ist der Preisunterschied zwischen Flug- und Bahnticket vernachlässigbar gering.
Das Busnetz zwischen Städten ist ebenfalls gut ausgebaut. In den Städten verkehren innerstädtische Buslinien, die jedoch für Touristen, die der japanischen Sprache nicht mächtig sind, eher schwierig zu nutzen sind. Die Fähren sind ideal, um auf die verschiedenen Inseln zu gelangen, und ihr Fahrpreis ist zum Teil extrem niedrig.
U-Bahnen und Nahverkehrszüge bieten in größeren Städten die beste Art der Fortbewegung. Taxis sind so gut wie überall zu bekommen, allerdings zu einem recht hohen Preis. Halten Sie unbedingt Ihr Fahrziel in japanischen Schriftzeichen auf einem Zettel parat, denn die wenigsten Taxifahrer sprechen Englisch.
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- Tokio wirkt auf den ersten Blick grell, laut und überlaufen. Aber wer genauer hinblickt, entdeckt friedlich liegende Gässchen, Tempel, Schreine, Bonsaibäumchen, und irgendwo dazwischen ein kleines Fest. Die Museen in Tokio zählen zur Weltklasse. Gleiches gilt für das Essen, selbst die einfachsten Nudelgerichte. Tokio ist ein Einkaufsparadies für Designermode, Souvenirs, Handwerkskunst, Hightech und Antiquitäten. Nachts sorgen die vielen Clubs, Kabuki-Theater, Sumokämpfe und Aufführungen auf kleineren und größeren Bühnen für Unterhaltung. In Tokio kann man sich einfach nicht langweilen.
- Hiroshima, Zeugnis der Feier des Überlebens, ist eine moderne, von Flüssen und dreispurigen Boulevards durchzogene Stadt. Kunst hat hier einen hohen Stellenwert: Entlang der Straßen reihen sich Statuen, Steinlaternen, Denkmäler und Skulpturen. Die meisten Besucher werden vom Friedensgedenkpark und dem Friedensmuseum angezogen. Gleich dahinter auf der Liste der beliebtesten Sehenswürdigkeiten stehen das Hiroshima Museum of Art, das Hiroshima Prefectural Art Museum und der Shukkeien-Garten.
- Die Präfektur Okinawa kann auf eine ganz eigene Geschichte zurückblicken. Als Königreich Ryukyu wurde Okinawa erst 1879 in den japanischen Staat eingegliedert. Im 2. Weltkrieg war Okinawa Schauplatz des einzigen großen Landkampfes auf japanischem Boden. Heute steht der Name Okinawa vor allem für die Ryukyu-Sprachen, Kunst, Musik, und tropische Pflanzen, die das ganze Jahr über blühen. Mit seinen Stränden, farbenprächtigen Fischen und Korallenriffen ist Okinawa vor allem bei Tauchern beliebt.
- Nach dem Krieg völlig neu aufgebaut ist Nagoya heute eine moderne, und dennoch entspannte Stadt. Ihre Sehenswürdigkeiten sind kaum bekannt, und doch gibt es einiges zu erleben: Die Ausstellungsräume der bekannten Noritake Porzellanfabrik, die Sammlung im Tokugawa Art Museum einer einstigen Herrscherfamilie Japans, das Toyota Commemorative Museum of Industry and Technology, das Open Air Architectural Museum, oder auch das Kormoranfischen im Sommer.
- Das angesagte Osaka ist eine international führende Wirtschaftsdrehscheibe. Wie in Tokio findet man auch hier immer die allerneuesten Elektronikartikel. Osaka verfügt über ausgezeichnete Bühnen, große Museen, und ansprechende Lustspiele. Bekannt ist Osaka auch für die Freundlichkeit seiner Bewohner, das gute Essen, das Kaiyukan-Aquarium, das Schloss, das Bunraku-Figurentheater, den ältesten buddhistischen Tempel Japans, und natürlich die Universal Studios.
- Checken Sie die Trivago-Seite, wenn Sie noch Hotels in Tokio, Hotels in Hiroshima oder Hotels in Okinawa suchen. Dort können Sie Ihre Auswahl anhand der Bewertungen treffen, die die Unterkünfte bereits erhalten haben, und so das beste Hotel-Schnäppchen machen.
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Zu den großen Flughäfen in Japan zählen:
Flughafen Fukuoka (FUK) (Internet: www.fuk-ab.co.jp) Der Flughafen liegt südöstlich vom Stadtzentrum.
Flughafen Tokio-Haneda (HND) (Internet: www.tokyo-airport-bldg.co.jp)
Internationaler Flughafen Nagoya-Centrair (NGO) (Internet: www.centrair.jp) Der Flughafen liegt im zentraljapanischen Nagoya.
Internationaler Flughafen Tokio Narita (NRT) Der Flughafen liegt 66 Kilometer nordöstlich von Tokio.
Internationaler Flughafen Osaka-Itami (ITM) (Internet: www.osaka-airport.co.jp nur in japanischer Sprache).
Internationaler Flughafen Osaka Kansai (KIX) Der Flughafen liegt 50 Kilometer südlich des Zentrums von Osaka.
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