Wegen der jüngsten Ereignisse in Kenia bleiben neuerdings viele Touristen diesem wunderschönen ostafrikanischen Land fern, das einst zu den meistbesuchten des Kontinents gehörte. Die letzte Wahl hat im ganzen Land zu Spannungen und Unruhen geführt. Und obwohl sich die Lage inzwischen weitgehend stabilisiert hat, bleiben die Touristen noch immer aus. Nur die etwas Abenteuerlustigeren kommen noch. Denn schließlich sind im Moment viele Billigflüge nach Kenia und günstige Plätze in Hotels und Resorts zu bekommen. Und die größte Anziehungskraft üben natürlich noch immer die atemberaubend schönen Wildreservate aus, die von den Unruhen unberührt blieben.
Das Masai Mara-Reservat, die Grabenbruchlandschaft des Rift Valley, die Kikuyu-Moorlandschaft und der Mount Kenya (der zweitgrößte Berg Afrikas) sind eindrucksvolle Landstriche und zugleich die Lebensräume vieler verschiedener Wildtiere. Kenia ist die Top-Destination für Großwildsafaris. Von Safari Lodges im ganzen Land aus brechen Touristen zu Ausflügen auf, um Elefanten, Löwen, Giraffen, Kaffernbüffel, Affen, Paviane, Geparden und viele andere Tiere in freier Wildbahn zu erleben. Naturkundler buchen Keniaflüge, um die verschiedenartigen Landschaften zu erforschen: Wälder, Moore, Berge und die weiten Savannen, durch die jedes Jahr die Gnuherden ziehen.
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In Kenia ist von April bis Juni und von Oktober bis Anfang Dezember Regenzeit. An der Küste ist es das ganze Jahr über heiß und feucht, jedoch sorgen hin und wieder kräftige Brisen vom Meer für Abkühlung. Im Tiefland ist es heiß und trocken, in höher gelegenen Regionen (einschließlich Nairobi) dagegen etwas gemäßigter und bei Nacht kühl.
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Hochsaison:
Jedes Jahr von Juni bis September ziehen Gnus und andere Tiere durch die Masai Mara-Savanne. Folglich ist dies auch die Safari-Hochsaison und die Preise für Flüge nach Kenia und für Touren sind dann im ganzen Land sehr hoch.
Nebensaison:
Die regnerischen Monate sind noch immer eine gute Reisezeit. Dann gibt es Billigflüge nach Kenia und günstigere Hotelzimmer- und Tourangebote. Sie sehen dann zwar nicht die Wanderung der Herden, doch können Sie viele andere Tiere beobachten, einen Ausflug in die Berge machen, vor der Küste Kenias tauchen oder den Stamm der Massai besuchen.
Von Oktober bis Januar ist zwar noch Nebensaison, dennoch ist das die beste Zeit, um Flüge nach Kenia für einen Schnorchelurlaub zu buchen, denn dann ist das Meer besonders klar. Januar und Februar sind die heißesten und trockensten Monate, in denen sich jedoch sehr gut Tiere an Wasserlöchern beobachten lassen.
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Von Nairobi aus verkehren viele Inlandslinienflüge, z. B. nach Mombasa, zum Inselarchipel Lamu oder zu den Wildreservaten von Masai Mara. Insgesamt gibt es in Kenia ca. 250 Flughäfen und Inlandsflüge sind so billig, dass Fliegen die billigste und schnellste Methode der Fortbewegung sein kann.
Es fahren auch Züge, doch im Allgemeinen sehr langsam und nicht sehr zuverlässig. Zudem ist die Eisenbahn in den letzten Jahren kaum mehr instand gehalten worden.
Sammeltaxis und Minibusse, Matutasgenannt, sind für kurze Strecken und Fahrten zur nächsten Stadt sehr beliebt. Bis vor Kurzem waren sie noch gefährlich, doch seit die Regierung in Sachen Sicherheit hart durchgreift, ist der Service etwas besser geworden. Es wird jedoch meist davon abgeraten, nachts mit Matatus zu fahren.
Mietwagen gibt es in jeder größeren Stadt. Bedenken Sie aber den schlechten Zustand der Straßen, wenn Sie sich auch abseits der geteerten Straßen, die die großen Städte verbinden, bewegen wollen. Für solche Fahrten ist ein Jeep mit Allradantrieb empfehlenswert.
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- Das Masai Mara-Reservat liegt im Südwesten des Landes an der Grenze zu Tansania. Es ist eines der beliebtesten Wildreservate, denn hier leben viele Tiere auf relativ kleinem Raum. Dazu gehören auch Vertreter der sogenannten “Big Five”: Löwen, Elefanten, Kaffernbüffel, Leoparden und Nashörner. Aus der "Big Five" kann auch eine “Big Nine” werden, wenn man Zebras, Giraffen, Geparden und Nilpferde hinzurechnet. Um die Tiere einmal auf etwas andere Art zu beobachten als aus dem Jeep, können Sie auch an einer Safari im Heißluftballon teilnehmen und den fantastischen Blick über die Savanne unter ihnen genießen.
- Das Karen Blixen Museum in Nairobi sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Das Wohnhaus der dänischen Autorin wurde zum Museum umgestaltet. Seit ihr berühmtes Buch Jenseits von Afrika (unter dem Pseudonym Isak Dinesen veröffentlicht) in Hollywood verfilmt wurde hat sich der Ort bemüht, so viel wie möglich aus seiner neuen Attraktion zu machen. Das Museum befindet sich auf dem ehemaligen Anwesen von Karen Blixen, den “Karen Estates” in der “Karen Street”. Das Haus wurde wieder so eingerichtet, wie es zu Lebzeiten seiner Besitzerin aussah, und es lassen sich durchaus mehrere Stunden an diesem friedlichen Ort verbringen.
- Kenias zweitgrößte Stadt Mombasa eignet sich gut als Ausgangspunkt für Ausflüge zur Küste. Beliebt ist der weiße Sandstrand Coral Palm Beach, der zum Teil in Privatbesitz und zum Teil öffentlich ist. Wenn die vielen Händler in den öffentlichen Abschnitten Sie stören, wechseln Sie doch einfach zum Privatstrand der beiden großen Hotels. Dieser Abschnitt wird von Sicherheitsleuten des Hotels bewacht und Einheimische, die den Strand betreten, müssen Bußgeld zahlen.
- Nördlich von Mombasa und ebenso an der Küste liegt die Stadt Malindi, die besonders bei italienischen Urlaubern beliebt ist. Es gibt viel Sehenswertes sowohl in der Stadt mit ihren Moscheen, Märkten und Museen, als auch entlang der Küste. Bei Ebbe können Sie sogar das Korallenriff erspähen. Oder Sie besuchen die Stelle, an der Vasco da Gama zum ersten Mal an Land ging – nachdem er in Mombasa abgewiesen worden war. Eine Säule erinnert an die erste Landung des portugiesischen Seefahrers.
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Der Flughafen von Nairobi (NBO), Jomo Kenyatta International, liegt 16 Kilometer südöstlich der Stadt.
Der Flughafen von Mombasa (MBA), Moi International, liegt 13 Kilometer westlich der Stadt.
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