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Kenias Hauptstadt Nairobi ist eine dynamische und lebendige Stadt voller Energie, die aber auch äußerst frustrierend wirken kann. Sie gehört zu den jüngsten Städten Ostafrikas und gewinnt seit der Ankunft der Eisenbahn noch an Bedeutung. Viele Touristen, die nach Nairobi fliegen, wollen vor allem auf Safari-Touren die wunderschöne Natur der Savannen erkunden, und nur wenige verbringen ein paar Tage in der Stadt. Damit wird Nairobi eigentlich Unrecht getan, denn obwohl diese Stadt gewiss nicht ungefährlich ist, hat sie Touristen doch einiges zu bieten.
Nairobi ist ein Handelszentrum und jeder sollte einmal das rege Treiben im Geschäftsviertel erlebt haben. Die Gebäude der Stadt machen einen sehr westlichen Eindruck mit Wolkenkratzern und den Restaurants und Cafés, die die Schriftzüge großer Ketten tragen. Doch das hier stattfindende Leben ist ganz und gar nicht westlich. Wenn Sie sich hier auf der Suche nach Souvenirs eine Weile aufhalten, wird Ihnen schnell die typisch afrikanische Kultur offenbar.
Es gibt wenige große touristische Attraktionen; die meisten Nairobi-Reisenden zieht es vor allem zum Nationalpark und zu einem Bummel auf die Kenyatta Avenue. Touristen, die auf dem Weg zu einer Safari-Lodge sind, machen gerne im Sheldrick Animal Orphanage Halt, einem Tierwaisenhaus, das sich vorrangig um kleine Elefanten kümmert.
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In Nairobi ist es im Sommer sonnig und warm und im Winter tagsüber kühl und abends sehr kalt. Die sonnenreichsten Monate sind Dezember bis März mit durchschnittlichen Tagestemperaturen von über 23 °C. Von Juni bis August herrschen Temperaturen zwischen 18 und 20 °C. Im August und September sind die Tage dagegen oft wolkenverhangen und regnerisch.
Hochsaison:
Die meisten Nairobi-Flüge und Touren werden in der Hauptsaison von Januar bis Februar gebucht, wenn es heiß und trocken ist. Die Zeit von Juni bis September ist ebenfalls sehr beliebt für Flüge nach Nairobi und für Safaris in ganz Kenia.
Nebensaison:
Es gibt zwei Regenzeiten von März bis Mai und von Oktober bis Dezember, wobei von März bis Mai der meiste Regen fällt. In der Stadt ist es dann viel ruhiger als zur Hochsaison, aber es regnet nicht so oft, als dass Sie nichts unternehmen könnten. Billigflüge nach Nairobi und vergünstigte Hotelzimmer werden vor allem in dieser Zeit angeboten.
Sich in Nairobi fortzubewegen kann ziemlich abenteuerlich sein. Busse sind billig, überfüllt, fahren oft viel zu schnell und sind auch bei Taschendieben sehr beliebt. Bei den Minibussen (Matatus) ist es das Gleiche, jedoch mit dem Unterschied, dass Ein- und Aussteigen hier jederzeit möglich ist. Die lauten und überfüllten Matatus sind vor allem bei Einheimischen sehr beliebt. Busse und Matatus sind billig, doch es braucht ein wenig Zeit, um das System zu verstehen.
Taxis sind problemlos zu bekommen, komfortabel, teuer und nachts das sicherste Fortbewegungsmittel. Sie können herangewunken oder an einem Taxistand oder Hotel bestiegen werden. Bei größeren Taxiunternehmen können sie auch telefonisch bestellt werden. Da es keine Taxameter gibt, sollte der Preis vor Fahrtantritt vereinbart werden. Auch dreirädrige Auto-Rikschas, Tuk-Tuks genannt, werden in Nairobi als Taxis eingesetzt. Eine Fahrt in einem Tuk-Tuk sollte weniger kosten als ein Taxi – also bleiben Sie beim Verhandeln hartnäckig.
Für Besucher ist Laufen tagsüber oft die beste Form der Fortbewegung, doch seien Sie auf der Hut vor Taschendieben und Straßenräubern.
Es kann einige Tage dauern, sich an die Verhaltensweisen im Straßenverkehr von Nairobi zu gewöhnen. Matatus halten unverhofft an und stürzen sich plötzlich wieder zurück in den Verkehr, und im Kreisverkehr will niemand die Vorfahrt gewähren. Während der Geschäftszeiten sind Parkplätze nur schwer zu finden.
Jomo Kenyatta International Airport (NBO). Der Flughafen liegt ca. 16 Kilometer südöstlich von Nairobi.
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