Die Schweiz, offiziell Schweizerische Eidgenossenschaft, besteht aus 26 Kantonen und gilt vielen als Inbegriff für Schönheit, Reichtum, Sauberkeit und Ordnung. Das Land ist berühmt für seine Banken, Uhren und Schokolade. Als eines der konsequentesten neutralen Länder der Welt war die Schweiz seit 1815 nicht mehr in kriegerische Auseinandersetzungen verwickelt. Darüber hinaus halten die Eidgenossen traditionell die Fahne der Menschlichkeit hoch. Hier wurden nicht nur die Genfer Konvention und das Rote Kreuz aus der Taufe gehoben, auch andere internationale Organisationen haben hier ihren Sitz.
Als Binnenstaat mit Grenzen zu Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Italien und Frankreich hat die Schweiz gleich vier offizielle Landessprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch, wobei Englisch als fünfte, inoffizielle Sprache von vielen Schweizern gesprochen wird.
Ungefähr zwei Drittel der Schweiz (Zentral- und Ostschweiz) liegen im deutschsprachigen Teil, während französisch überwiegend im Westen (unter anderem in Lausanne und Genf) gesprochen wird. Italienisch und Rätoromanisch wird im Süden des Landes gesprochen, Englisch praktisch überall. Doch die Schweiz ist viel mehr als nur ein buntes Flickwerk: Zwar prägt ihr deutsch, französisch und italienisch beeinflusstes Kulturerbe ihre kulturelle Identität ebenso wie die Landesküche, doch bei aller Vielfalt stehen die Eidgenossen gemeinsam für die Einheit ihres Landes ein. Nicht zu unrecht lautet ihr Wahlspruch "Einer für alle, alle für einen".
Mit ihren Skigebieten von Weltruhm und den internationalen Business-Metropolen ist die Schweiz begehrtes Ziel vieler Reisender. Aus diesem Grund herrscht reger Wettbewerb unter den Fluglinien, wer die billigsten Flüge anbieten kann.
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Die höchsten Berge der Schweiz sind das ganze Jahr über schneebedeckt - generell gilt: je höher die Lage, desto niedriger die Temperaturen. Abseits der Berge herrschen in der Schweiz gemäßigte Temperaturen vor. Durch ihre geografische Lage im Herzen Europas steht sie auch unter vielen meteorologischen Einflüssen, sei es von der Atlantikseite, von Nord- oder Osteuropa oder auch dem mediterranen Süden.
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Hochsaison:
Die Schweiz ist ein Reiseziel für das ganze Jahr. Frühling, Sommer und Herbst sind gleichermaßen gut geeignet für eine Reise in die Schweiz, da die Temperaturen dann sehr angenehm sind. Im Juni und Juli stehen die Almwiesen in voller Blüte. Skifahrer bevorzugen natürlich die Wintermonate. Die Alpinskisaison beginnt Mitte Dezember und dauert bis Ende März an, in höheren Lagen sind die Pisten sogar noch länger befahrbar. In Zermatt mit seinem Skigebiet unterhalb des mächtigen Matterhorns und Saas Fee beispielsweise ist das Skifahren auf den Gletschern das ganze Jahr über möglich.
Ein Besuch in der Schweiz lohnt jedoch auch an ihren Feiertagen, insbesondere am Schweizer Nationalfeiertag, dem 1. August. Am Abend dieses Tages werden überall in der Schweiz große Feuer entzündet, und die Menschen lauschen den Reden zur Unabhängigkeit der Schweiz. Daneben gibt es Feuerwerke, Paraden, Musik (vor allem mit Akkordeons), und in Neuhausen am Rheinfall werden die Wasserfälle illuminiert.
Nebensaison:
Im Grunde gibt es keine ungünstige Reisezeit für die Schweiz, doch es empfiehlt sich ein Besuch im Mai, um dem Gros der Touristen zu entgehen. Wenn Sie Ihre Reise frühzeitig planen, haben Sie mehr als gute Chancen, sich einen billigen Flug und ein günstiges Hotel zu sichern.
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Die öffentlichen Verkehrsmittel in der Schweiz genießen einen hervorragenden Ruf. Weitverzweigt und pünktlich, mit vernünftigen Preisen, zuverlässig und sauber bietet sich der öffentliche Personenverkehr gerade auch für Touristen an. Das Netz der Schweizerischen Bundesbahnen ist gut ausgebaut. Zu den zwei größten Privatbahnen zählen die BLS, die die Strecke Bern–Lötschberg–Simplon zwischen der Schweizer Hauptstadt und Italien bedient, sowie die RhB (die Rhätische Bahn), die Strecken im Kanton Graubünden befährt. Buslinien vervollständigen das umfassende Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln; die Haltestellen finden sich meistens vor den Bahnhöfen. Darüber hinaus sind in vielen schweizer Städten Straßenbahnen unterwegs.
Auf den größten schweizer Seen gibt es Fährbetrieb, darunter der Vierwaldstättersee, Luganersee, Lago Maggiore und Comer See. Der Fährbetrieb ist üblicherweise auf die Saison zwischen April und Oktober beschränkt.
Das Postauto bietet eine gute Möglichkeit, an die entlegensten Orte der Schweiz zu gelangen. Der Personentransport-Service wird seit über 100 Jahren angeboten. Eine der spektakulärsten Berg- und Talfahrten verläuft von Meiringen über vier Alpenpässe - Grimselpass (2165 m), Nufenenpass (2480 m), Sankt-Gotthard-Pass (2091 m) sowie Sustenpass (2224 m). 25 Brücken und 23 Tunnel werden auf dieser Strecke passiert.
Es gibt viele Arten, auf die Gipfel der Berge zu gelangen: Seilbahnen, Sessellifte, Gondelbahnen, Schlepplifte oder Tellerlifte.
SWISS, die führende Schweizer Fluglinie, fliegt im Inland Basel, Bern, Genf, Lugano und Zürich an.
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- Der Nordosten der Schweiz (der an Deutschland grenzende Teil) wird von weniger Touristen besucht als der Rest des Landes. Die alte Stadt St. Gallen, deren Blütezeit mit der aufstrebenden Textil- und Leinwandproduktion einherging, hat eine wunderschöne barocke Kathedrale und ein gut erhaltenes mittelalterliches Stadtzentrum. Durch ihre geografische Lage bildet sie das Tor zwischen dem Bodensee und den Gebirgen der Appenzeller Region.
- In Maienfeld in der Ostschweiz können Sie auf den Spuren von Heidi, der Heldin aus Johanna Spyris klassischen Kinderbüchern, wandeln. Im Heididorf erwarten das Heidihaus sowie ein Streichelzoo, ein Souvenirgeschäft und ein Postamt Besucher aus aller Welt. Vom Dorf aus führt sogar ein eigener Heidi-Weg in etwa 90 Minuten auf die Alm.
- Der Gletschergarten in Luzern ist ein Naturdenkmal, das mit seinen Gletschertöpfen, versteinerten Muscheln und Palmenblättern ein eindrucksvolles Zeugnis der Schweiz von vor 20 Millionen Jahren abliefert. Hier ziehen verschiedene Sehenswürdigkeiten Besucher in ihren Bann, darunter eines der bekanntesten, das in den Fels gehauene Löwendenkmal. Es wurde 1821 zum Gedenken der im Jahr 1792 im Zuge der Französischen Revolution beim Sturm auf die Tuillerien verstorbenen Schweizer Gardisten angefertigt. Daneben gibt es verschiedene botanische Themengärten sowie ein Spiegellabyrinth zu entdecken.
- St. Moritz, Davos und Zermatt sind wohl die bekanntesten Wintersportorte der Schweiz. Weitere beliebte Skigebiete sind Verbier, Klosters, Gstaad, Wengen, Grindelwald, Arosa und Murren.
- Der Rheinfall von Schaffhausen ist der größte Wasserfall Europas. Von Zürich aus ist er in einer halbstündigen Autofahrt bzw. in einer Stunde mit der Bahn zu erreichen. Verschiedene Aussichtsplattformen, die teils weit über den Fluss hinausragen, bieten Besuchern spektakuläre Blicke aus unmittelbarer Nähe auf die tosenden Wassermassen. Außerdem werden verschiedene Bootsrundfahrten angeboten. Bei einer davon können sich die Passagiere auf einem Felsen mitten zwischen den Wasserfällen absetzen und später wieder einsammeln lassen; andere Ausflugsboote fahren direkt zum Wasserfall hin und lassen sich mit ausgeschalteten Motoren von der Strömung wieder forttreiben.
- Kostenloser Fahrradverleih: Gegen einen kleinen Einsatz beim Velogate erhalten Sie ein Fahrrad für bis zu sechs Stunden.
- Das Kunsthaus in Zürich beeindruckt mit prächtigen Kunstschätzen aus aller Welt, darunter Gemälde von Picasso, Munch, Monet und Chagall.
- Für Tipps, was Hotels in der Schweiz angeht, können Sie auf der Trivago-Seite nach Unterkünften mit guten Bewertungen suchen. Die Trivago-Mitglieder empfehlen gute und warnen vor schlechten Hotels. Dort finden Sie zum Beispiel Hotels in St. Gallen, Hotels in Luzern oder Hotels in Davos.
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