Lange bevor das erste Starbucks in Wien eröffnete, gab es hier bereits eine lebendige Kaffeehauskultur. Musiker wie Beethoven und Mozart spielten hier ihre Stücke, Literaten und andere Künstler und natürlich auch ganz normale Wiener trafen sich hier, um bei Kaffee und Gebäck Zeitung zu lesen und die Themen des Tages zu diskutieren.
Auch wenn einige dieser Kaffeehäuser mit ihren in rotem Samt gepolsterten Sitzmöbeln und ihren funkelnden Lüstern an Paläste erinnern, sind sie doch mit den echten Wiener Palästen nicht zu vergleichen. Österreichs herrschaftliche Hauptstadt war mehr als 600 Jahre lang das Zentrum des Habsburgerreichs und beherbergt die Hofburg (Winterresidenz), Schloss Schönbrunn (Sommerresidenz) und die Spanische Reitschule mit den Lipizzaner-Hengsten.
Zu den wichtigsten Museen der Stadt gehört das Kunsthistorische Museum, in dem die weltweit viertgrößte Kunstsammlung zu sehen ist, das Schloss Belvedere, in dem Sammlungen von Gustav Klimt und Egon Schiele präsentiert werden, und das Sigmund-Freud-Museum in der Berggasse 19. Auch das Naturhistorische Museum zählt zu den weltweit angesehensten Einrichtungen seiner Art.
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Hochsaison:
Die Hochsaison geht in Wien von April bis Ende Oktober, wobei Juli und August die Spitzenmonate sind, in denen die meisten Wien-Flüge und Unterkünfte ausgebucht sind. Auch während der Wintersportsaison herrscht viel Betrieb und über Weihnachten, Neujahr und Ostern besuchen viele Österreicher die Stadt. Während der Hochsaison sollten Flüge nach Wien und Hotelzimmer unbedingt im Voraus reserviert werden.
Im Juni und September ist das Wetter besonders einladend, was andererseits auch viele Touristen in die Stadt lockt.
Nebensaison:
Von Frühlingsende bis zum Frühsommer und vom Spätherbst bis zum frühen Winter ist das Wetter immer noch sehr angenehm für eine Reise nach Wien. In dieser Zeit ist auch die Nachfrage nach Restauranttischen und Hotelunterkünften geringer. Billige Flüge nach Wien und vergünstigte Hotelzimmer werden vor allem während der Nebensaison angeboten.
Ob ins historische Zentrum oder in den Wienerwald - mit den U-Bahn-, Straßenbahn- und Buslinien der Wiener Verkehrsbetriebe gelangen Sie in alle Ecken der Stadt. Fahrkarten kaufen Sie am besten vor Fahrtantritt zum vergünstigten Preis in einem Tabaktrafik, wo es auch Tabakwaren und Zeitungen gibt. Es werden verschiedene Rabattfahrkarten für bestimmte Zeiträume und Sehenswürdigkeiten angeboten, mit denen Sie günstig durch die ganze Stadt fahren.
Bei einem ausgebauten Radwegnetz von mittlerweile 1000 Kilometern ist für immer mehr Wiener inzwischen das Fahrrad das beliebteste Fortbewegungsmittel. Fahrräder können problemlos ausgeliehen werden und dürfen werktags zu bestimmten Zeiten gegen geringe Gebühr in einigen U-Bahn-Wagen mitgenommen werden. An den Wochenenden im Juli und August können sie sogar kostenlos mitgenommen werden.
Eine ganz klassische Art der Fortbewegung in Wien ist natürlich der Fiaker, eine von Pferden gezogene Kutsche. Preis und Dauer der Fahrt werden vor Fahrtantritt mit dem Kutscher ausgehandelt. Taxis finden Sie an Taxiständen. Sie können aber auch einfach eins heranwinken oder telefonisch zu sich bestellen, was dann mit einem Preisaufschlag verbunden ist.
Da das Nahverkehrssystem von Wien besonders gut ausgebaut ist, müssen Sie sich nicht unbedingt selbst hinters Steuer setzen. Autofahren in Wien bedeutet häufig, durch Einbahnstraßen und Verkehrsstaus zu manövrieren und am Ende lange nach einem Parkplatz zu suchen. Wenn Sie dennoch ein Auto leihen möchten, beachten Sie unbedingt, dass dies am Flughafen immer teurer ist als in der Stadt. Innerhalb der Stadtgrenzen ist das Hupen verboten.
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