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Zagreb wurde 1991 zur Hauptstadt Kroatiens ernannt und ist damit eine der jüngsten Hauptstädte in Europa, ihre Geschichte aber ist Jahrhunderte alt. Reisende, die nach Zagreb fliegen, verweilen oft nur bis zum nächsten Anschlussflug vor Ort, der sie an die Küste Kroatiens bringt. Wer sich jedoch die Zeit nimmt, die Stadt zu erkunden, wird sich schnell von ihrem Charme verzaubern lassen.
Da Zagreb erst vor Kurzem als Reiseziel entdeckt wurde, blieb die Stadt bisher von Touristenströmen verschont. Unter der Woche herrscht das geschäftige Treiben berufstätiger Menschen, die auf dem Weg in die Arbeit und nach Hause sind, Mittagspause auf Parkbänken machen und in den Straßencafés einen Kaffee schlürfen. Abends erwachen Jazzklubs und romantische Restaurants in den kopfsteingepflasterten Straßen zum Leben. Auch wenn Zagreb vielleicht nur ein Zwischenstopp auf Ihrer Reise ist: Lassen Sie sich den bezaubernden Charme der Zagreber Altstadt nicht entgehen.
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Als Touristenziel kann Zagreb zwar noch nicht mit der dalmatinischen Küste mithalten, dafür bietet es mehr Museen pro Quadratmeter als jede andere Stadt der Welt. Zagreb hat keine wirkliche Hochsaison und ist deshalb das ganze Jahr über einen Besuch wert. Wenn Sie an einem regnerischen, grauen Tag ankommen, erscheint Ihnen die Stadt vielleicht etwas verschlossen. Mit den ersten Sonnenstrahlen aber ändert sich das Bild schlagartig und Zagreb verwandelt sich in einen dynamischen, lebhaften Ort.
Das Zentrum der kroatischen Hauptstadt lässt sich problemlos zu Fuß erkunden. Die Kriminalitätsrate ist niedrig, und von der Stadtmitte aus erreichen Sie Museen und Restaurants nach einem halbstündigen Spaziergang. Zagreb verfügt über ein effizientes und umfangreiches Straßenbahnnetz, das die meisten Stadtteile abdeckt, sowie ein Busnetz. Die elektrisch betriebenen Straßenbahnen sind zuverlässig, schnell und verkehren rund um die Uhr. Sie bieten einen Anschluss zu Bussen, die abgelegenere Gebiete anfahren.
Autofahren in Zagreb kann zu einem frustrierenden Erlebnis werden. Nicht alle Straßen sind beschildert, und wenn doch, dann handelt es sich in der Regel um kleine verschnörkelte Plaketten, die an den Gebäuden angebracht sind. Dazu kommt, dass die Hausnummern meist winzig dargestellt sind oder gar vollständig fehlen. Obendrein bilden die Straßen ein Labyrinth aus Einbahnstraßen und Fußgängerzonen und freie Parkplätze sind eine Seltenheit.
Taxis sind verfügbar, aber sehr teuer.
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