Dank des 1960 gedrehten Films "Where the Boys Are" (Dazu gehören zwei) wurde aus dieser einst ruhigen Stadt im Süden Floridas das Synonym für die Partys anlässlich des Spring Break, der ein- manchmal auch zweiwöchigen Pause des Studienbetriebs an den Colleges und Universitäten der USA. Jedoch unternahm Fort Lauderdale ab den 80er Jahren Anstrengungen, sein Image zu verbessern und der Mega-Partyszene Grenzen zu setzen. So hofften die Verantwortlichen der Stadt, auch für Urlauber mit Familien interessant zu werden.
Heute zieht die Stadt zwar immer noch viele College-Studenten im März an, aber es wird nicht mehr ganz so wild gefeiert wie in vergangenen Jahren. Mittlerweile ist Fort Lauderdale ein beliebtes Ziel für Urlauber der gehobenen Preisklasse geworden und Port Everglades hat sich zu einem der größten Kreuzfahrtzentren der Welt entwickelt. Die T-Shirt- und Souvenirläden, die sich einst am Hafenviertel aneinanderreihten, haben nun zugunsten von trendigen Läden, guten Restaurants und einer über 3 km langen Uferpromenade Platz gemacht, die es Fußgängern erlaubt, ungehindert an einem der schönsten Strände der Stadt entlang zu flanieren.
Die meisten Besucher buchen wegen des Wassers Flüge nach Fort Lauderdale – im Gebiet liegen über 30 Kilometer feinster Sandstrände und über 480 Kilometer an Wasserwegen. Fort Lauderdale wird nicht zu Unrecht das “Venedig Amerikas” genannt.