Es ist ganz sicher nicht übertrieben, Nepal als "nicht von dieser Welt" zu beschreiben. Das landumschlossene Gebirgsland grenzt an China und Indien und kann sich nicht nur der Geburtsstätten des letzten Buddha (in Lumbini) und der Göttin und Königstochter Sita (in Janakpur) rühmen, sondern auch lebender Gottheiten (Kumari genannt), legendärer Krieger (Gurkhas), und nicht zu vergessen des Mount Everest, höchster Berg der Welt.
Während die Sicherheit für Reisende in der Vergangenheit als bedenklich galt, bestätigt das Auswärtige Amt inzwischen eine Besserung der Lage. Die Menschen in Nepal sind arm und der Tourismus von hoher wirtschaftlicher Bedeutung für das Land. Besucher werden stets offen und freundlich empfangen.
Flüge aus dem Ausland landen in Kathmandu, der Hauptstadt Nepals, auf dem internationalen Flughafen Trivuwan. In Kathmandu wird nahezu jede Woche ein Fest gefeiert - die beiden größten und wichtigsten sind Dashain, das in die Zeit zwischen September und Mitte Oktober fällt, und das Lichtfest Tihar. Fagu Purnima, auch Holi genannt, ist das Fest der Farben.
Das Kathmandutal kann gleich sieben der insgesamt acht Stätten in Nepal vorweisen, die auf der UNESCO-Weltkulturerbeliste stehen: die Durbar Squares des Hanuman Dhoka-Palasts in Kathmandu, Patan und Bhaktapur, die buddhistischen Stupas in Swayambhu und Bauddhanath und die Hindu-Tempel in Pashupati und Changu Narayan. Der Everest National Park und der Chitwan National Park wurden von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt.