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Oklahoma hat eine turbulente Geschichte vorzuweisen. Im Jahr 1834 wurde der Bundesstaat zum so genannten "Indian Territory" erklärt und Tausende von indianischen Ureinwohnern wurden aus ihrem Heimatland im Süden vertrieben und zwangsweise in das Gebiet umgesiedelt. Viertausend Angehörige des Cherokee-Stammes starben dabei vor Hunger und Kälte - daher auch der Name "Trail of Tears" (dt.: Pfad der Tränen). In den 1880er Jahren wurden die Indianer ein weiteres Mal vertrieben, als weiße Siedler das Land überrannten. Heute sind unzählige Museen der Geschichte und Kultur der amerikanischen Ureinwohner gewidmet, darunter auch das Gilcrease Museum in Tulsa, das zu den größten und besten zählt.

In den 1920er Jahren wurde auf dem Reservatsgebiet Öl gefunden, was zu einem kurzfristigen Boom führte, der mit der "Great Depression" (dt. Große Depression) jedoch schon sehr bald ein jähes Ende nahm. Tausende von verarmten "Okie" Farmern verließen ihr Land und zogen weiter westlich nach Kalifornien, was den Schriftsteller John Steinbeck zu seinem Klassiker Früchte des Zorns inspirierte.

Oklahoma City, die immer größer werdende Hauptstadt des Bundesstaates, ist keine Schönheit, wenn auch Investitionen in Millionenhöhe erheblich zur Verschönerung der Stadt beigetragen haben. Darüber hinaus besticht die Stadt durch eine Handvoll ausgezeichneter Museen. Oklahomas künstlerisches und kulturelles Zentrum ist jedoch Tulsa, das im Nordosten im grünen, waldreichen "Green Country" liegt. Im Süden beeindrucken das Kiamiche-, Ouachita- und Wichita-Gebirge mit einer ganz eigenen, wilden Schönheit.

Klima in Oklahoma

Die Winter in Oklahoma sind kalt und die Sommer heiß. Im Januar liegen die Temperaturen zwischen ca. -6° C und 4° C. Im Mai steigt das Thermometer jedoch wieder auf bis zu 25° C und im August kann es bis zu 30° C heiß werden. Im September wird es kühler und im Oktober liegen die Temperaturen zwischen 12° C und 24° C. Das Wetter ist in Oklahoma für gewöhnlich trocken und sonnig. Die Niederschlagsmenge variiert von ca. 38 Zentimetern im Panhandle-Gebiet bis zu über 127 Zentimeter im Südosten. In Oklahoma City fallen im Winter ca. 23 Zentimeter Schnee und die Hauptstadt des Bundesstaates ist gleichzeitig eine der windigsten Städte in den USA. Schlechtes Wetter in Oklahoma tritt zum größten Teil in Form von sehr starken Winden auf. Oklahoma liegt in der Tornado Alley und die höchste Tornado-Wahrscheinlichkeit herrscht von März bis Mai.

Wann fliege ich am besten nach Oklahoma

Hochsaison:
Die meisten Oklahoma-Flüge werden von Mai bis September gebucht.

Oklahoma City beherbergt im April das Festival of the Arts, im Juni das Charlie Christian Jazz Festival und das Red Earth Native American Cultural Festival und im November die World Championship Quarter Horse Show.

Von September bis Oktober lockt die Oklahoma State Fair viele Besucher an.

Nebensaison:
Im Frühling sind die meisten Attraktionen günstiger und es gibt auch weniger Touristen. Der Herbst ist ebenfalls eine gute Reisezeit. Und auch im Winter kann der Bundesstaat durchaus attraktiv sein.

Unterwegs in Oklahoma

Um Oklahoma zu erkunden und die berühmte Route 66 zu bereisen, benötigt ihr ein Auto. Es gibt Züge nach Oklahoma City und Busse bedienen die wichtigsten Städte; allerdings lässt das Busnetz im restlichen Bundesstaat zu wünschen übrig.

In Oklahoma City fahren die Trolleys der Metro Transit (Straßenbahnen auf Reifen), welche die Innenstadt bedienen und zwischen der Innenstadt und mehreren Hotels verkehren. Es gibt auch einen Busdienst, der die wichtigsten Ziele bedient. Tulsa hat mehrere lokale Buslinien und es wird ein geführter Rundgang durch die Innenstadt angeboten.

Wenn Wandern, Fahrradfahren oder Reiten Ihre bevorzugten Fortbewegungsmittel sind, kommt ihr mit den vielen Wegen und Routen durch die Stadt, die Berge, die Kiefernwälder und die Prärie garantiert auf Ihre Kosten. Darüber hinaus ist der "seenreiche" Bundesstaat ebenfalls sehr beliebt bei allen Wassersportbegeistern.

Oklahoma Insider-Informationen

  • Hier nahm er sein Ende: der Trail of Tears (oder Pfad der Tränen), wie der lange Fußmarsch im Zuge der Zwangsumsiedlung indianischer Ureinwohner genannt wurde, der in Tahlequah endete. Das Cherokee Heritage Centre beherbergt das Cherokee National Museum und das Indianerdorf Tsa La Gi Ancient Village. In Muskogee befindet sich das Five Civilised Tribes Museum (zu dt.: das Museum der fünf Kulturstämme), das den Stämmen der Cherokee, Chickasaw, Choctaw, Creek und Seminole gewidmet ist. Souvenirs wie indianischen Schmuck, T-Shirts, Mokassins, Teppiche, Töpferwaren, indianische Kunst, Pendleton-Decken, Glasperlen und Kunsthandwerk finden Sie im Lyon's Indian Store in Tulsa, den es bereits seit 1916 gibt. In Tulsa befindet sich ebenfalls das Gilcrease Museum, das die weltweit umfassendste Sammlung indianischer Kunst und Western Art beherbergt.
  • Das Freilandmuseum Indian City U.S.A. in Anadarko wurde 1954 eröffnet. Die nachgebauten Dörfer indianischer Ureinwohner verschaffen einen Einblick in den Alltag, in die religiösen Bräuche und in das Sozialleben der Indianervölker.
  • Die National Wrestling Hall of Fame und das zugehörige Museum befinden sich in Stillwater. Hier erfahrt ihr alles über den aufregenden, hitzigen und schweißtreibenden Wrestling-Sport von damals und heute.
  • Oklahomas Seen sind sehr beliebt bei allen Angel- und Wassersportbegeisterten. Der Bundesstaat zählt rund 200 Seen und der größte See ist Eufaula Lake. Zu dem umfassenden Angebot an Wassersportaktivitäten zählen u. a. Boot- und Kanufahren, Drachensurfen, Parasailing, Wasser-/Jetski und Tauchen.
  • Das Tallgrass Prairie Preserve umfasst die weltweit größte, geschützte Grasprärie. Ursprünglich erstreckte sich die Langgrasprärie in den USA über eine Fläche von ca. 1.035.876 Quadratkilometer, jedoch sind aufgrund der Urbanisierung und der landwirtschaftlichen Nutzung des Bodens heute nur noch weniger als vier Prozent übrig geblieben. 1996 erklärte die U.S.-amerikanische Regierung eine Fläche von nahezu 14.800 Hektar zum Naturschutzgebiet. Über 2.000 Bisons leben hier in freier Wildbahn und ein "Beweidungsmodell" schützt das Ökosystem.

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