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Aschewolke Flug News

Hier gibt’s aktuelle Entwicklungen und Neuigkeiten zur Aschewolke und zum Flugverkehr

Update 25. Mai 14:29 GMT

Die Flughäfen in Norddeutschland - Hamburg, Bremen, Lübeck, Berlin - nehmen den Flugbetrieb wieder auf.

Die Wolke soll jetzt laut Wetterprognosen in Richtung Nordosten weiterziehen. Und außerdem scheint der Vulkan kurz vor dem Ende seines Ausbruchs zu sein.

Möglicherwiese sind wir diesmal recht glimpflich davon gekommen... 

 


 

Update 25. Mai 09:10 GMT

Nun ist sie doch da, die Aschewolke. 

Seit heute Morgen herrscht über einigen Teilen Norddeutschlands Flugverbot. Die Flughäfen Bremen, Hamburg und Berlin sind derzeit komplett für den Flugverkehr geschlossen.

Auch der Flughafen Hannover könnte lahmgelegt werden, allerdings sieht es momentan noch so aus, als ob die Aschewolke an ihm vorbei zieht.

Wenn ihr heute oder in den nächsten Tagen fliegen wollt, solltet ihr euch am besten bei eurer Fluggesellschaft erkundigen, ob mit Beeintächtigungen bei Ieurem Flug zu rechnen ist.

 


 

Eine neue Aschewolke versetzt ganz Europa in Angst und Schrecken. Ganz Europa? Nein, nicht wirklich. Noch nicht.

Noch ist die neue Aschewolke nicht ganz so verheerend für den Luftverkehr, wie der Ausbruch des Eyjafjallajokul im Frühling letzten Jahres.

Am meisten betroffen ist Schottland. Derzeit sind alle Flüge von London City oder Heathrow nach Schottland ausgesetzt. Flughäfen in Island, Irland, Dänemark und Norwegen haben Flüge gestrichen.

Wenn ihr also nicht vorhabt, in den nächsten Tagen nach Schottland oder Island zu fliegen besteht noch keine Gefahr, dass euch der Vulkanausbruch stranden lässt.

Momentan macht sich die dicke, schwarze Aschewolke des Grimsvötn Vulkans in Island langsam auf den Weg nach Nordeuropa und bewegt sich laut Angaben des Deutschen Wetterdienst (DWD) auf die deutsche Nordseeküste zu. Nach Vorhersagen der europäischen Flugsicherheit soll die Aschewolke am Donnerstag den westfranzösischen und nordspanischen Luftraum erreichen. Doch wie sich das alles wirklich entwickelt, steht in den Wind geschrieben. Wenn der sich dreht, ändert sich alles.

Für Deutschlands Luftraum besteht zu diesem Zeitpunkt noch keine Gefahr. Doch der Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer nutzte die Gelegenheit gleich, verbindliche Grenzwerte für Vulkanasche in der Luft festzulegen. Ab 2 Milligramm Asche pro Kubikmeter Luft darf jetzt nicht mehr geflogen werden, weil bei diesem Wert nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Flugzeuge und Triebwerke durch die Asche beschädigt werden.

 

24. Mai, 12:24 Uhr GMT