Die besten alternativen Attraktionen
Das Team vom Cheapflug.de stellt seine liebsten Geheimtipps vor
Louvre, Sixtinische Kapelle, London Eye – endlich drin gewesen und abgehakt, aber das einzige was euch wirklich in Erinnerung bleiben wird sind die endlos langen Schlangen vor dem Eingang? Es gibt kaum etwas Schlimmeres im Urlaub. Wenig beeindruckt von der eigentlich echt winzigen Mona Lisa, im Vatikan nur durchgeschoben und kaum Zeit die Gemälde zu bestaunen, der Ausblick von der Bar im OXO Tower am Abend zuvor war eigentlich genau so gut wie der bei der überteuerten Fahrt mit Londons Riesenrad – da kann schon mal ein bisschen Enttäuschung aufkommen.
Das darf nicht sein, deshalb haben wir von Cheapflug.de unsere geballte Reise-Erfahrung gesammelt. Wir stellen euch unsere liebsten Touristen-Sights vor, die unentdeckt, nicht überlaufen und nicht überteuert sind.
Sydney, Australien
Sicher wird niemand abstreiten, dass ein Besuch des Hafens von Sydney ein absolutes Muss für einen beeindruckenden Ausblick auf die Stadt ist. Doch es kommt auf den Blockwinkel an. Don, der jahrelang in Sydney gewohnt hat empfiehlt den Sydney Fisch Markt. Dieser liegt etwa 1,5 Kilometer westlich des Business-Viertels und bietet ein viel entspannteres Hafen-Erlebnis als der touristische Darling Harbour.
Buenos Aires, Argentinien
Tango gehört zu Argentinien einfach dazu. Doch die großen Tango Shows, die meist im und um das quirlige Viertel San Telmo in Buenos Aires gezeigt werden, sind oft voller Touristen und schaffen es nicht, einen echten Einblick in die heißblütige Seele Argentiniens zu geben. Kat, die für ein Jahr als Journalistin in Buenos Aires gearbeitet hat, findet, dass La Bomba de Tiempo ein viel authentischeres Musik-Erlebnis ist. Jeden Montag wird im Veranstaltungskomplex Konex die wildeste und beste live Perkussions-Party, die die argentinische Hauptstadt je gesehen hat, gefeiert.
Chiang Mai, Thailand
Nördlich der überfüllten Touristen-Ecken wie Phuket und Bangkok gibt es zahlreiche Angebote mit Elefanten zu baden, auf ihnen zu reiten und mit ihnen zu spielen. Doch laut Lauren, die ein Jahr im Land des Lächelns als Lehrerin gearbeitet hat, merken Touristen oft nicht, wie schlecht es den Tieren geht, wenn sie zu Massen-Attraktionen umfunktioniert werden. Viel schöner ist das Erlebnis mit den sanften Dickhäutern im Elephant Nature Park, ein Elefanten-Rehabilitationszentrum in Chiang Mai.
Amsterdam, Niederlande
Das Rijksmuseum Amsterdam ist ein eindrucksvolles Kunstmuseum – und jeder Amsterdam-Tourist kennt es. Doch die Menschenströme können ein bisschen anstrengend sein. Wer moderne Kunst mag sollte also laut Meagan, die in den Niederlanden aufgewachsen ist, lieber das Cobra Museum besuchen. In diesem wundervoll ideenvollen Museum werden nur Dänische, Niederländische und Belgische Künstler ausgestellt und die Kuratoren leisten beste Arbeit die lokale Kulturszene mit moderner Kunst zu verschmelzen um eine einzigartige Hommage an die Cobra Bewegung zu schaffen.
Rio de Janeiro, Brasilien
Unser Experte für Brasilien, Josh, war alleine in den letzten zwei Jahren viermal in Brasilien. Er rät: Die vollen Strände Ipanema und Copacabana mieden, auch wenn sie noch so berühmt sind. Wer nach einem ruhigen, eigenen Stückchen brasilianischem Pariadies sucht sollte sich nach Buzios aufmachen. Dieses schnuckelige Fischerdorf liegt etwa zwei Stunden mit dem Bus entfernt und hat 23 einsame Strände, fantastische Boutiquen und schnuckelige Restaurants.
Portofino, Italien
Die Italienische Riviera muss laut Amy weder teuer noch total überlaufen sein. Anstatt sich in Portofino die Euros aus der Tasche ziehen zu lassen rät sie, mit dem Wassertaxi in den nahegelegenen Küstenort Santa Margherita zu fahren. Hier geht es viel ruhiger und beschaulicher zu – und hier kostet das fantastische italienische Essen auch nur einen Bruchteil.
New Orleans, USA
Emily ist ein riesen Fan von New Orleans und Live Musik. Trotzdem rät sie Reisenden das große, berühmte JazzFest auszulassen, und lieber ein paar Wochen früher das French Quarter Festival in The Big Easy zu besuchen. Das ist das authentische Festival der Anwohner, das sich vier Tage lang ganz auf aufstrebende lokale Musiker konzentriert. Die großen Headliner wie Bon Jovi, Willie Nelson und Jimmy gibt hier nicht – aber dafür auch keine teuren Tickets für 60 Dollar. (Das Event ist nämlich kostenlos.)
Cheapflights Media Ltd
Oktober 2011