Olympia-Skigebiete
Medaillenreife Snowboard- und Skipisten
Neben hierzulande wohlbekannten Wintersportorten wie Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck oder St. Moritz (die zusammen immerhin auf fünf Olympische Winterspiele kommen), finden die Olympischen Winterspiele auch immer wieder an Orten statt, die man nicht sofort als Skigebiete auf dem Zettel hat. Ein Besuch lohnt sich allerdings – und das nicht nur, weil man sich bei der Abfahrt wie ein Olympiasieger vorkommt, sondern weil die Bedingungen für Skifahrer und Snowboarder medaillenreif sind. Cheapflug.de hat eine Auswahl getroffen:
Oslo, VI. Olympische Winterspiele 1952
Der Holmenkollen in Oslo zeugt noch heute von den Spielen, die 1952 dort ausgetragen wurden. Die Olympia-Pisten liegen 110 km von Oslo entfernt in Norefjell. Heute findet man dort insgesamt 24 km Pisten – eine davon ist sogar beleuchtet. Es gibt einen Snowboard-Park, eine Kinderpiste, Loipen und einen Skiverleih für Kinder und Erwachsene. Außerdem gibt es eine Skischule für Kinder und Kinderbetreuung.
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Sarajevo, XIV. Olympische Winterspiele 1984
Erinnert sich noch jemand an Vučko? Der kleine Wolf, der so schön „Sarajevouuu“ geheult hat – definitiv das Lieblingsmaskottchen der Cheapflug.de-Redaktion. Die beiden Olympia-Skigebiete liegen in Jahorina und Bjelasnica. In Jahorina scheint die Zeit stehengeblieben zu sein, die Liftanlagen sind alt, aber gut in Schuss. Das Skigebiet hat mehr als 20 Kilometer Pisten, die vom Schwierigkeitsgrad her besser für fortgeschrittene Skifahrer geeignet sind. Bjelasnica ist kleiner, die Pisten eignen sich auch für Anfänger und das Skigebiet ist ideal für Familien. Beide Skigebiete zeichnen sich durch Schneesicherheit von November bis April und niedrige Preise aus.
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Nagano, XVIII. Olympische Winterspiele 1998
Nagano liegt etwa 235 Kilometer nordwestlich von Tokio. Die alpinen Skiwettbewerbe wurden in Hakuba und Shiga Kogen in den japanischen Alpen veranstaltet. Die Skisaison dauert im Idealfall von Ende November bis Anfang Mai. Die Region ist schneesicher und hat viele Sonnentage. Es gibt Hunderte von Pisten mit hervorragendem Pulverschnee. Die Snowboard-Wettbewerbe – in Nagano übrigens zum ersten Mal olympische Sportart – fanden in Shiga Kogen und im Kanbayashi Snowboard Park statt.
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Salt Lake City, XIX. Olympische Winterspiele 2002
Utah hat den besten Schnee der Welt – klingt nach Marketing-Kampagne der Tourismusbehörde, lässt sich aber belegen. Der Pulverschnee ist besonders trocken, weil den Wolken, aus denen er fällt, in der Wüste und über dem großen Salzsee Feuchtigkeit entzogen werden, außerdem fällt er regelmäßig in großen Mengen – bis zu 13 Meter pro Saison. Die olympischen Snowboard- und Skiwettbewerbe fanden auf den Pisten von Snowbasin, Deer Valley (das exklusiv Skifahrern zur Verfügung steht) und Park City Mountain statt, wo die Skisaison von Anfang Dezember bis April oder Mai dauert. Hunderte von Pisten und etwa 50 Lifte sorgen dafür, dass Skifahrern und Snowboardern aller Könnensstufen nicht langweilig wird.
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Vancouver, XXI. Olympische Winterspiele 2010
Die Ski Alpin-Wettbewerbe fanden in Whistler statt, das etwa 125 Kilometer nördlich von Vancouver liegt. Whistler ist das größte Skigebiet in Nordamerika, es eignet sich nicht nur für olympiareife Profis, sondern ist auch ein ideales Skigebiet für Familien und Nicht-Skifahrer. Auch während der Olympischen Spiele waren 90 Prozent der rund 200 Pisten für die Öffentlichkeit zugänglich.
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Cheapflights Media Ltd
Aktualisiert Januar 2012