Urlaubserinnerungen
So haltet ihr sie fest
Der Urlaub ist gerade vorbei und die schönen Erinnerungen sind noch frisch. Damit sie das auch in ein paar Jahren noch sind, bewahrt ihr sie mit folgenden Tipps vor dem Vergessen:
Die Reise dokumentieren
Ein Wunder, dass wir mit den iPhone-Apps noch nicht zum Mars fliegen können – konventionelle Reisen zu dokumentieren ist mit dem „Trip Journal“ aber kein Problem:
Per GPS wird eure Reiseroute vom iPhone automatisch auf einer Karte mitgezeichnet.
Man kann Fotos, Videos und Kommentare an beliebiger Stelle dort einfügen und mit einer Stecknadel makieren. Auch das Design ist einfallsreich. Später könnt ihr die Dokumentation für Freunde auf Facebook & Co. veröffentlichen.
Kreativer ist es noch, die Reise gleich selbst zu dokumentieren, ganz klassisch, mit Stift und Tagebuch.
Das perfekte Foto schießen
Die Erinnerung fängt bereits beim Erleben an, schießt deshalb nicht einfach drauf los, sondern beherzigt folgende Tipps:
- Welchen Eindruck soll das Bild vermitteln? Hochformate wirken dynamisch und beweglich, Querformate ruhig.
- Sorgt für einen ruhigen Hintergrund. Große Flächen und geometrische Figuren vermitteln Ruhe und erwecken gleichzeitig unser Interesse. Achtet darauf, dass nicht zu viele kleine Objekte im Bild auftauchen.
- Fotografiert nicht mit der Sonne im Rücken. Euer eigener Schatten und zusammengekniffene Augen der Porträtierten sehen nicht gut aus. Seitliches Streiflicht hingegen schenkt dem Bild räumliche Tiefe und Natürlichkeit. Fangt Emotionen ein und drückt unvermittelt ab, wenn der Porträtierte nicht damit rechnet.
- Setzt Kontraste, vor allem bei einzelnen Objekten. Spielt mit Licht und Schatten.
- Wechselt die Perspektive. Stellt euch auf eine Bank oder geht in die Hocke, schon sind die Bilder abwechselungsreicher.
- Wählt den richtigen Bildausschnitt. Fangt Weite ein, in dem ihr nicht aus Sichthöhe, sondern von viel tiefer fotografiert, so dass Gräser ins Bild ragen.
- Landschaften fotografiert ihr am besten in der Morgen- oder Abendsonne. Das ist vorteilhaft für Farben und Bildkontraste.
- Makroaufnahmen sehen sehr professionell aus. Stellt dafür den Blitz aus und den Bildstabilisator ein.
Fotobücher und Scrapbooks gestalten
Ihr habt Dutzende Fotos geschossen und wollt diese nun festhalten? Hier zwei originelle Möglichkeiten:
Oftmals ist es günstiger, ein Fotobuch drucken zu lassen, als jedes einzelne Bild zu entwickeln. Außerdem ist es nicht nur mühsam, alle Bilder ins Album zu kleben, sie können auch herausfallen. Gestaltet am PC mit einem kostenlosen Programm euer persönliches Buch und lasst es euch sich nach Hause schicken. Einfache Varianten gibt’s schon für unter zehn Euro. Meist lassen sich bis zu 260 Seiten bedrucken. Dabei greift ihr auf verschieden Vorlagen und Seiten-Layouts, Effekte und Rahmen zurück, in die ihr eure Bilder und Anmerkungen digital einfügen. Dann entscheidet ihr euch noch zwischen Hard-, Soft- und Ledercover, Hoch- und Querformat, Papiersorte und Größe und ein paar Tage später haltet ihr eure Fotos in hervorragender Druckqualität in den Händen.
Noch persönlicher ist die Gestaltung eines Scrapbooks, was schon zu einer Art Trend-Hobby geworden ist. Lasst eurer Kreativität freien Lauf und gestaltet vom Cover an jede einzelne Seite individuell und thematisch originell. Zur Verzierung dienen Aufkleber-Sammlungen und anderes Zubehör. Online findet ihr inspirierende Tipps von anderen Bastlern.
Einen Reisebericht verfassen
Euch fällt zur letzten Reise mehr ein, als Fotos ausdrücken? Haltet eure Erlebnisse in schriftlicher Form fest und veröffentlicht sie in einer Reise-Community. Der romantische Sonnenuntergang an der Amalfiküste, das nette Restaurant an der Côte d'Azur - teilen eure Erinnerungen online. Andere Reisende auf der Suche nach Inspiration werden dank euch vielleicht schon bald ähnliche Erfahrungen machen. Es macht Spaß, eine spannende Geschichte auf's Papier zu bringen und womöglich mit Urlaubfotos zu ergänzen. Also ran an die Feder!
Cheapflights Media Ltd
August 2010